reminder.

manchmal wird alles etwas zu schwer und ich merke dann immer, wie ich innerlich verhärte. es beginnt mit verspannungen und einem körpergefühl, das mir lange nicht bewusst ist – so ein schulterhochgezogenes, kopf schräghalten und um die mitte zugeschnürt sein. es fällt mir immer dann auf, wenn ich mal kurz innehalte und ein paarmal tief ein und ausatme und merke wie ich mich innerlich und äußerlich aufrichte. dann spüre ich jede (ver)spannung in mir. eine zeitlang geht das gut und muss das auch gehen, aber irgendwann ist schluss und alles bricht sich die bahn. mein weinen – endlich ein ende der spannung und sicht auf besserung. weinen ist gut. noch besser aber ist die haltung, die die großartige nayyirah waheed so kurz und bündig beschreibt:


sich das weiche bewahren, auch in krise. nicht so schnell zu verhärten in der geschwindigkeit, die das leben mit sich mitbringt. schneller zu sagen, wenn was spannt. schneller zu handeln, wenn was für kopfschmerzen sorgt. und diese haltung auch anderen zuzugestehen. sich daran zu erinnern, wenn jemand verhärtet, ihm eine tür offen zu lassen, eine kurze rast zu ermöglichen um sich besinnen zu können und es auszuhalten, wenn jemand ganz weich wird, weil all das schwere sich die bahn bricht.

stay soft. it looks beautiful on you. ❤

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