waah!

übermorgen startet die schule wieder und ich finds scheisse. wir hatten sommerferien deluxe am goldenen bande sozusagen – durchzogen von urlaub, erziehungsentspannung, kleinen und feinen tagesausflügen, völliger schlaf und aufwachzeitenunabhängigkeit und ferienprogramm. obwohl wir eltern drei wochen der ferien arbeiten mussten, klappte auch diese zeit ganz wunderbar. man merkt die kinder werden grösser, der radius weiter und wir sind vielleicht auch einfach entspannter was die abgrenzung angeht „ich hab jetzt meine zeit. geh und mach was alleine!“ den urlaub haben wir gemeinsam in italien verbracht – ein getrenntes ehepaar, 14 tage unter einem feriendach und auch im dritten jahr ging es gut, ich meine sogar diesmal war es perfekt. ein wunderbarer flow aus „ich hab heute lust das zu machen, wer will mit? niemand/einer/alle? perfekt!“ und gemeinsamen aktionen, abends zusammen am tisch sitzen und beim essen erzählen. so sehr der mann und ich auf paarebene getrennt sind, so sehr sind wir es auf elternebene nicht. wir können uns aufeinander verlassen, wissen um die schwachstellen des anderen und nehmen rücksicht oder lassen nachsicht walten. er nervt mich an den bekannten stellen, ich ihn mit sicherheit auch aber wir kommentieren es allenfalls mit humor und manchmal etwas tom und jerry mäßigem- geraunze. im grunde wünsche ich jedem ehepaar diese eintracht von uns als getrenntem paar 😉 es ist manchmal zum kopfschütteln, warum es zusammen so schiefging und getrennt so aussergewöhnlich gut. 

nun ist ab dienstag wieder routine angesagt, mit der verschärften bedingung, dass das grosse kind die schule wechselt und in die weiterführende schule 10 km weiter weg geht. wir müssen uns also alle neu einpendeln mit weckzeiten (ich habe nach meinem auszug 2-3x in der woche den weckdienst der kinder übernommen, fahre also früh zu ihnen, wecke sie und mach sie schulfertig.), buszeiten (bisher liefen sie einmal durchs dorf in die schule), schulzeiten und nachmittagsbetreuungszeiten. im moment macht mich das ein bisschen rappelisch – ich habs nicht so mit planungsunsicherheiten in einem system, dass ohnehin sehr planungsintensiv ist. ich bin also aufgeregter als das schulkind, nerve alle mit im moment nicht zu beantwortenden fragen und zappel rum.

das grosse kind meinte in folge dessen heute früh bereits „es wird echt zeit, dass die schule wieder anfängt, du bist nicht zum aushalten mama!“

rollentausch.

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2 Gedanken zu “waah!

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