aushalten. annehmen. 

und es wird sie immer geben diese momente in denen ich nicht da bin, in denen alle am eigenen leib spüren können, dass es eben eine trennung ist wenn auch eine aussergewöhnlich gute. aber auch die besten umständen schützen mich in diesen momenten nicht vor meinen schuldgefühlen, meinem tanz auf zu vielen hochzeiten, meiner unsicherheit und meinen versagensängsten. und sie schützen auch die kinder nicht vor sorgen, unverständnis und sehnsucht nach dem was mal war. 

manchmal braucht es viel selbstlosigkeit, viel inneren abstand zu sämtlichen verinnerlichten mütterbildern die man so idealisiert und sicher manchmal auch sehnsuchtsvoll in sich trägt, um auszuhalten, dass man selbst einen gefühlt und oft auch tatsächlich komplett anderen weg eingeschlagen hat. 

zu akzeptieren, dass man die rolle hat die man nun mal hat, entstanden aus umständen die sich verändert haben, die man selbst mit verändert hat und für die man auch die verantwortung mitträgt – und dass man eben nicht die mutter ist, die alle anderen zu sein scheinen, sondern die die man eben ist, das fühlt sich an abenden wie diesem wie eine herkulesaufgabe in selbstreflexion und buddhistischer gelassenheit an. 

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