und manchmal….

…..kommt aus ganz unerwarterer ecke eine umarmung und ein angebot und genau die richtigen worte. und so ungelenk wie ich bei plötzlicher nähe und zuwendung werden kann, weil ich so überwältigt bin wenn mans gut mit mir meint und mir das zeigt, so sehr freue ich mich und so sehr will ich lernen das einfach auch mal stehen zu lassen und anzunehmen. 

(aber herrje, wie sie sich die einzelkämpferin in mir sträubt. und wie schnell ich im eigene gefühle wegwischen bin. *wusch* und schon ist wieder die starke allesschafferin am start. und gerade denke ich so, dass es doch aber gerade die verletzlichkeit ist die menschen einander näher bringt. und auch wenn ich mit verletzlichkeit zeigen extrem schlechte erfahrungen gemacht habe, vielleicht ist es an der zeit diese mehr zuzulassen. ich dachte das neulich schon mal als ich mich dabei ertappte wie ich versuchte meine gefühle zu drosseln, um in beziehung nicht verletzt zu werden. da fühlte ich, wie sehr ich mich damit letztendlich aber auch selbst einschränke und mir was nehme an erfahrungstiefe. ich hatte dann den gedanken, dass ich darauf vertrauen kann, dass ich verletzung überlebe weil ich erwachsen, weise und klug *räusper* bin und man solche dinge einfach auch überlebt. dann gings. ich wäre aber bis eben gar nicht auf den gedanken gekommen, diese erkenntnis einfach auch auf alle anderen formen von beziehung zu übertragen. sich verletzlich zu zeigen, sich mutig und offen in beziehung zu begeben, berührbar, schwach – das ist es doch was uns menschen ausmacht. das ist zumindest auch bei mir immer etwas, was ich im gegenüber sehr schätze und auch bewundere, egal in welcher beziehung ich zum gegenüber stehe. am ende ist es wie mit allem, es geht um gleichgewicht, um die integration aller anteile in einem. es ist auf dauer einfach auch anstrengend und energieraubend immer nur das eine zu sein und das andere zur seite zu schieben. dann fehlt den dingen die mitte. das leben ist ein „und“ – kein entweder oder.)

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Ein Gedanke zu “und manchmal….

  1. Oh wow, wir sprachen neulich noch von Unterstützung aus unerwarteter Ecke. Umso mehr freuts mich, dass Du da jetzt auch deinen Anteil abbekommst. Lass es zu, es tut so gut.

    Ich bin vielleicht das andere Extrem. Ich komme mir manchmal vor wie eine überemotionale Heulsuse, ich investiere ständig (zu) viel Gefühlstiefe in Beziehungen und ja, es macht sehr verletzlich. Aber es gibt auch Erfahrungstiefe und es lässt mich ein Stück mehr bei mir selbst ankommen. Ich merke das auch jetzt gerade, zwar noch sehr zart und zaghaft, aber es ist für was gut. Und sei es für Erfahrungen.

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