allez hopp!

woanders stellte sich heute die frage nach der angst. wie verändert sie sich im lauf des lebens, wie verändern sich die themen rund um die angst, wird sie mehr oder weniger. beim nachdenken fiel mir irgendwann auf, dass es für mich nie um die angst selbst ging. die angst war, und ist, etwas, mit der man halt lebt. bisschen herzwummern, ein bisschen zögern, aber früher oder später springe ich. eine sehr weise frau hat mir mal gesagt „frau rt, wenn es etwas gibt worauf sie sich verlassen können bei sich, dann dass sie schwimmen können, egal wo sie reinspringen.“ mein thema ist eher das was dann folgt.

auszuhalten, was nach der angst und dem sprung kommt. wenn ich gesprungen bin, ist in der folge oft das wieder alles rückgängig machen wollen das problem. als ob ich vor meinem eigenen mut erschrecke und ihn ungeschehen machen möchte. da fange ich plötzlich an zu beruhigen oder zu relativieren oder abzumildern…als ob ich mir plötzlich selbst nicht mehr traue, ein einziges „huch!“, ein erschrecken und dann manchmal hektischer Aktionismus. da fängt für mich im grunde die angst erst an. und ich denke mir gerade wie unsinnig das ist – das kind ist ja bereits in den brunnen gefallen (sic!) und schwimmen kann ich ja.

ich muss wohl nur lernen, meinen mut auszuhalten.

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