tara

mein ich ist ein hochsensibles humansystem. alles ist fein austariert, geben und nehmen, egoismus und selbstlosigkeit, loyalität und abgrenzung, wunsch und wirklichkeit. gerät eine waagschale zu voll spüre ich zeitnah die konsequenz – ich bekomme ein schlechtes gewissen. und egal wie sehr ich mich dagegen stemme, wie sehr ich rational dagegen angehe, es bleibt. und zwingt mich, für balance zu sorgen. und dann geht das innere verhandeln los „lege ich noch ein bisschen loyalität dazu oder gleich die selbstlosigkeit?“ „soll ich weniger an mich denken oder noch mehr an mein gegenüber?“ – die waagschalen wackeln heftig, da ein bisschen abzug, dort ein bisschen dreingabe, ein bisschen tränen und zähneknirschen, wut und ohnmacht und der vermeintliche seelenfrieden ist wieder hergestellt. 

when will i ever learn? 

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2 Gedanken zu “tara

  1. An mein Herz ❤️ Ich hasse es auch so so sehr.

    Wie großartig, dass Du es gerade heute geschrieben hast, ich muss grad im Bezug auf einen meiner Jugendlichen so eine Entscheidung treffen. Es geht eigentlich nur um eine Kleinigkeit, aber es geht für mich um Abgrenzung vs. Selbstlosigkeit und ich spüre das schlechte Gewissen schon in mir hochsteigen. 🙂

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