oh. hello! 

meine lehrtherapeutin meinte mal ich solle meine imaginationskraft nutzen um in der arbeit mit inneren anteilen besser in die bearbeitung zu kommen. ich habe mir das zu herzen genommen und seitdem laufen, gerade in zeiten wie diesen, meine bekanntesten anteile laut krakeelend in mir auf und ab und machen auf sich aufmerksam. und weil immerhin eine ganze weltreligion davon lebt, die dinge geschehen zu lassen, ohne bewertung, dürfen sie kommen und mir erzählen was ihnen auf dem herzen liegt. 

da kommt die kleine die mich mein leben lang schon begleitet, mit den schreckgeweiteten augen die mich angsterfüllt anblicken. der bräsige hefeteigmann, der mich jedesmal, egal wie schlecht es mir geht, zum lachen bringt weil ich ihn wirklich nicht mag und er dennoch so unermüdlich aufzeigt was gerade in mir ist. die dürre alte, die mit knöchernem finger auf mich zeigt und hämisch grinst und der ich bei aller scham dennoch in die augen blicke weil selbst sie mir was sagen will. 

und ich kann sie aufsteigen lassen in mir und mir ihre botschaften anhören – sie gehören zu mir, sind entstanden in mir, geprägt durch all meine erfahrungen, seit ich lebe. und es ist jedesmal aufs neue ein wunder zu erfahren, dass sie ruhiger werden sobald ich ihnen raum gebe und sie sich gehört fühlen.  

und dann kann ich spüren alles ist gut. und werde selbst ruhig. 

its not a trick. its systemik. 

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