#ausnahmslos

ich verstehe schon wenn sich jetzt viele aufregen, dass menschen sich plötzlich für themen interessieren (frauenrechte/gewalt gegen frauen/obdachlosenproblematik etcpp.), die im zuge der flüchtlingsthematik plötzlich hochgespült werden, für die sich bisher kaum jemand interessiert hat. allerdings kann man das auch positiv sehen: endlich kommen diese themen in der deutschen gesellschaft an. auf umwegen zwar und nicht wie erwünscht in einem offenen und friedlichen dialog sondern bedingt durch krise. aber die chance die darin liegt bleibt die gleiche: das wachsen einer gesellschaft an den themen, die nötig sind bearbeitet zu werden.
diese chance durch krise macht die beschäftigung und konkrete bearbeitung mit den themen in meinen augen nicht unglaubwürdiger oder weniger wert.

ein großartiges beispiel hierfür ist die kampagne #ausnahmslos, die von feministinnen aus verschiedenen gesellschaftlichen bereichen ins leben gerufen wurde. diese setzen sich seit vielen jahren „für Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern und für eine offene und faire Gesellschaft ein, engagieren uns gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt. Dabei haben wir gelernt, wie wichtig es ist, auch gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung zu stehen.“

erarbeitet wurden politische, gesellschaftliche und mediale lösungsansätze, die raum geben soll für gleichberechtigung in unserer gesellschaft.

wer unterzeichnen möchte und damit ein zeichen setzen will kann dies hier gerne tun:

#ausnahmslos

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